Laufenburg: Februar-Impressionen

Mit meiner Canon EOS 50D ausgerüstet, drehte ich an diesem kalten Samstag wieder einmal die Runde Rheinsulz - Zoll-Brücke - Tausendfüssler - Altstadt und wieder zurück nach Rheinsulz. Weder sonderlich anstrengend, noch ausgesprochen spektakulär! Dennoch setzte sich unter der milden Abendsonne, die Kulisse mit Rhein und die ihn umgebenden Mauern, sehr fotogen in Szene.

Snowboard Flumserberge

Was für ein Prachtstag, was für eine Aussicht! In majestätischer Manier präsentierten sich die Churfirsten wie gwohnt gegenüber dem Skigebiet in den Flumserbergen. Auch der Schnee hätte frischer nicht sein können und bot zusammen mit den bestens präparierten Pisten idealste Verhältnisse für einen intensiven und erlebnisreichen Snowboard-Tag.

Waldweihnachtsbrunch

Leider war es diesmal mal kein verschneiter Winterwald, aber nach den vergangenen regenreichen Tagen, waren wir wenigstens froh, dass es an diesem Sonntag trocken blieb. Der üppig gedeckte und für Gaumen und Auge gleichermassen reizvolle Brunchtisch in der liebevoll dekorierten Eiker Waldhütte, wurde Punkt 11 Uhr eröffnet. Nun, es war keine Schlacht am kalten Buffet, aber ich war trotzdem erstaunt, was 25 hungrige Mäuler in knapp zwei Stunden vertilgen können. Ein paar Waldspaziergänge, einigen Runden "Lotto für Jedermann", einige Durchgänge "Montagsmaler", hier und dort ein Jass und schon hörte man wieder den einen und anderen knurrenden Magen. Also Zeit für ein grosses, wärmendes Feuer und ein mit Servelats belegter Grill.

Cervinio

Eine besssere Woche hätten wir uns für unseren fünftägigen Aufenthalt in Zermatt kaum aussuchen können. Petrus hat sein Bestes gegeben und der frische und im Überfluss vorhandene Neuschnee bot Ski- und Snowboard Bedingungen, wie sie bessere nicht hätten sein können. Dass es in dieser Zeit nur wenig Leute hat und Wartezeiten an den Stationen und in den Restaurants nicht existieren, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Unser Zimmer im "Hotel Alfa" war zwar klein, spartanisch und etwas in die Jahre gekommen, bot aber allmorgendlich einen tollen Blick an das spektakulär, durch die Morgensonne angeleuchtete, Matterhorn. Die fehlenden Hotel-Sterne holten wir uns am Frühstücksbuffet und im Spa-Bereich unseres Nachbarhotels Metropol. Die zentrale Lage unserer Unterkunft trennte uns nur wenige Gehminuten von der Gornergrat und Sunegga Bahn. Das Highlight der Woche war sicherlich die Matterhorn Skisafari: An einem einzigen Tag werden zwischen 10.000 und 12.500 Höhenmeter überwunden, ohne auch nur ein Mal die gleichen Bahnen oder Pisten benutzen zu müssen. Los geht es am Morgen am Rothorn paradise. Über den Riffelberg, den Theodulgletscher, Trockener Steg, das Klein Matterhorn und Breuil-Cervinia, Testa Grigia und die Staffelalp geht es bis zum Abend nach Zermatt.

1000 mal Rotberg

Obwohl ich mich schon seit Jahren, allmorgendlich und witterungsunabhängig, mit meinem Bike auf meinen Arbeitsweg von Rheinsulz nach Villigen machte, war jener Mittwochmorgen, am 5. Dezember 2012, doch etwas speziell. Es war nicht der strömende Regen, auch nicht die beissende Kälte und schon gar nicht die herrschende Dunkelheit. Nein, nichts dergleichen! Es war ein kleines persönliches, vor Jahren gestecktes Ziel, dass an diesem ersehnten Tag in Erfüllung gehen sollte - die "eintausendste Überquerung des Rotbergs per Bike"! Gesehen hat mich vermutlich niemand, als ich an diesem scheusslichen Morgen mit durchnässten Klamotten, aber im holen Kreuz und einem stolzen Grinsen im Gesicht, das Büro betreten habe. Nächstes Ziel: "Roteberg 2000x"

Viajar por Mallorca

Wenn die Tage in unseren Breitengraden merklich kürzer und kühler werden, ist es Zeit den Sommer mit einer Reise in den Süden zu verlängern. Wir entschlossen uns zu einer Rundreise auf der grössten Baleareninsel Mallorca und buchten nebst unseren Flügen, lediglich noch einen kleinen und äusserst günstigen Mietwagen. Nach einer Flugzeit von knapp ein und halb Stunden, empfing uns Palma mit hochsommerlichen Temperaturen. Die Übernahme unseres Kompaktwagens war sehr speditiv, so dass wir bereits um die Mittagszeit entlang der Südküste, mit Zwischenhalt in Cala Blava und der Cala Pi, nach Colònia Sant Jordi unterwegs waren. Im kleinen, aber charmanten Hostal Playa gefiel es uns so gut, dass wir den Aufenthalt schrittweise auf ganze 5 Tage ausdehnten. Von hier aus unternahmen wir in diesen Tagen mehrstündige Wanderungen entlang von Es Trenc und Es Carbo, Städtebesichtigungen in Campos, Porreres, Santanyì, Cala Figura und Schnorchelausflüge an die Cala Mondragó, Caló des Moro und Cala S'Almunia. Unsere Vorhaben die Ostküste ebenfalls noch zu bereisen, mussten wir aus Zeitgründen streichen und so machten wir uns etwas wehmütig, direkt auf den Weg Richtung Norden, nach Alcudia. Von dort aus ging es über Pollenca in die Serra de Tramuntana, den Gebirgszug im Nordwesten der Insel. Die Fahrt entlang der Küste war eindrücklich und kurvenreich, aber kein Problem in unserem kompakten Suzuki Swift. Auch die Fahrt hinunter nach Sa Calobra wäre problemlos verlaufen, hätten auf der engen und halsbrecherischen Serpentinenstrasse nicht auch noch riesige Autobusse eine Gegenverkehrpassage zur Millimeterarbeit werden lassen. Weiter ging's über Port Soller und Estellencs nach Sant Elm. Isla Dragonera haben wir zwar nicht besucht, aber die Wanderung zum alten Torre (Turm) de Cala en Basset war auch eindrücklich. Die darauf folgende Hotelsuche in Mageluf und s'Arenal offenbarte sich als etwas schwierig und nach über 15 Absagen, bezogen wir das scheinbar letzte freie Hotelzimmer am Ballermann. Über den wohl bekanntesten und berüchtigsten Flecken der Insel, am südöstlichen Ende der Badia de Palma („Bucht von Palma“), bedarf es wohl keiner weiteren Erläuterungen! Sehr interessant, aber nach zwei Tagen entschieden wir uns für einen Umzug in's Hotel San Lorenzo. Ein äusserst charmantes 4-Stern Hotel inmitten der historischen Altstadt von Palma.

SACCC-Geburtstagsfeier im Engadin

Als wir vor über zwei Jahrzehnt unsere erste Biketour von Rheinsulz, über die Hügelzüge des Juras, auf den Chasseral bezwangen, hätte wohl niemand geglaubt, dass wir auch nach 20 Jahren unsere MTBs immer noch über Stock und Stein jagen würden. Wir sind zwar ein paar Jahre älter geworden, aber das regelmässige Training, die ungebrochene Begeisterung und die moderne Bike-Technik, scheinen den Altersfaktor gut zu kompensieren. Nachdem wir die ersten 10 Jahre ausschliesslich 4-tägige Touren im Frühjahr organisierten, dabei aber höher gelegene Alpengebiete und längere Transfers meiden mussten, entschieden wir diesen Turnus so zu ändern, dass wir von nun an jedes zweite Jahr eine wöchige Tour im Spätsommer durchführen. Auch wenn an die 4-tägigen Touren unvergessliche Erinnerungen bleiben, sind es doch die ausgedehnten Touren, die den absoluten Hochgenuss bringen. Nachdem wir nun doch schon einige Alpentransits in den Oberschenkel haben, gönnten wir uns zum diesjährigen Jubiläum eine stationäre Bikewoche im Engadin. Das Hotel Waldhaus am See war dafür nicht nur geografisch eine perfekte Adresse. Das allzeit freundliche Personal und die ausgezeichnete Küche erfüllten all unsere Wünsche. Das perfekte Wetter war aber letztendlich das Tüpfelchen auf dem "i", damit unsere Touren immer mit einer grandiosen Bergkulisse umrahmt wurden. Ob Val Poschiavo", Suvrettapass, Fuorcla Surlej, Val Roseg, oder Corviglia Flowtrails, es war einfach wieder eine geile Bikewoche! Danke allen, die dazu beigetragen haben!

Embrüff und embrii

Hinauf und hinunter, oder wie die Walliser zu sagen pflegen, embrüff und embrii, ging unsere mehrstündige Wanderung vom Gornergrat zum Bergaus Flue (2618m). Das Embrii im ersten Teil der Etappe, war dann auch so Nachhaltig, dass für einige Wandervögel in den Folgetagen, jede Treppe zur muskulösen Herausforderung wurde. Doch zuvor genossen wir im vollbesetzten Bergaus die herzliche und freundliche Bedienung, das hervorragende Essen und einen guten Tropfen "Pinot-Noir". Die Stimmung in der engen Berghausstube war grossartig machte süchtig, so dass der Abend nur allzu schnelle vorbei war und sich auch die Nimmermüden, aus Rücksicht auf die Seilmannschaften, der Bettruhe zukehren mussten.
Am Morgen begrüsste uns die wärmende Walliser Sonne und endlich erblickten wir am südwestlichen Horizont den Berg der Berge - das Matterhorn. Nachdem wir uns satt gesehen und nach einem kräftigen Frühstück auch satt gegessen hatten, führte unsere Tour wieder embrii Richtung Zermatt. Nach ca 2 Stunden erreichten wir Findeln und ein weiteres Highlight auf unserer Reise, das Chez Vrony. Ich weiss nicht mehr, war es die kreativ und liebevoll dekorierte Terrasse, die atemberaubende Aussicht auf's Höru, oder die die herzlich lachende Bedienung, die uns an diesem Ort festhielt. Eigentlich auch egal, schön war's! Nach einem kurzen Abstieg, etwas Zermatt-Sightseeing und einer kurzweiligen Heimreise, endetet ein unvergessliches Wochenende, dass mir 18 liebe Kolleginnen und Kollegen zu meinem 50. Geburtstag schenkten. Allen nochmals ein herzliches Dankeschön und ein riesengrosses Kompliment an Werni, der alles perfekt und preisoptimiert organisiert und geführt hat!

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Der Cheisacherturm

Grenzenlos

Weltumradlung - Die Igels erzählen Euch von ihrer Weltumradlung. Seit dem 1. April 2001 sind sie schon unterwegs, ein Ende der Reise oder eine Rueckkehr nach Deutschland ist nicht in Sicht... [weiter]

Bike to work

Total meiner Tour seit Sept 2006:
- 1793 Tage
- 60'962 Km
- 986'150 Hm
Villigen-Rheinsulz
Rheinsulz-Villigen

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