Lange Schatten am Turm

Auch mich trieb es heute Abend wieder an den im Moment vermutlich meist besuchten Aussichtspunkt im Fricktal. Der Himmel leicht mit Wolken überzogen, die Sonne knapp über dem Horizont und lange Schatten werfend - der Augenblick meine alte Canon EOS 350D aus dem Rucksack zu nehmen und ein paar nette Fotos zu knipsen. Auch wenn Eiger und Co nicht mehr in voller Pracht sichtbar waren, die Abendsonne setzte die nähere Hügelkulisse auf eindrucksvoller Weise in Szene.

Karibische Segelwochen um St. Vincent und die Grenadinen

Nachdem wir unsere stattliche JEANNEAU Sun Odyssey 54 DS in Le Marin, Martinique übernommen und aufgebunkert hatten, zogen wir Anker und los gen Süden. Erstes Ziel war die idyllische Marigot Bay. Klein, ruhig und sicher eingebettet an der Westküste von St. Lucia und wohl jedem Segler bekannt, der diese Route schon unter Kiel hatte. Von da aus segelten wir weiter richtung Süden und hielten inne bei Captain Jack Sparrow. Auch wenn wir ihm nicht direkt begegneten, Schauspieler und Touristikfachmann Alex, der in diesem US-amerikanischen Piratenfilm der Walt Disney Pictures, angeblich als Fischer eine wichtige Nebenrolle hatte, zeigte uns auf dem Fussweg seine kleine, durch Hollywood bekannt gewordene, Ankerbucht Walilalu Bay, an der Westküste der Insel St. Vincente. Einheimischen wie Alex, begegneten wir auf unserer weiteren Route an die Tobago-Cays bis hinunter nach Union-Island, eigentlich täglich. Geschäftstüchtig, freundlich und selten aufdringlich, bieten Sie aus ihren bunt bemahlten und gut motorisierten Booten an, was des Seemanns Herzen begehrt. Von fangfrischem King-Fish, über warmes Brot, Wasser, Früchte, Gemüse oder französischen Bordeaux, bis hin zu einer reichen Kollektion an T-Shirts, alles ist von ihnen zu haben. Auch wenn Händler wie George, Hermann, oder Sydney oft duzende Kilometer über teils raues und nicht ganz ungefährliches Gewässer zurücklegen, ist ein guter, aber fairere Handel und etwas Small-Talk immer willkommen. Zwei Wochen waren wir unterwegs. Herrliches Wetter, eine eigene und gesunde Bordküche bei der jeder viel kulinarische Kreativität zeigte, eine Crew die kooperierte, ein Skipper und Co-Skipper mit viel Segelerfahrung und notabene mehrfache Wal- und Delfineskorten, werden diese Tage auf der "Dan Marco IV" mit Sicherheit zu einem unvergesslichen Erlebnis prägen. Besonderen Dank Dank geht an dieser Stelle natürlich an Skipper Fredy, für eine super-tolle Organisation dieses Törns!

Hochdruck

Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet liegt über Mittel- und Südeuropa. Es sorgt weiterhin für stabile und trockene Verhältnisse (->MeteoSchweiz) Das seit Tagen anhaltende schöne Wetter und die derzeit spürbar länger werdenden lichten Tage, machen Lust auf Hiken und Biken. Mit meiner alten Canon EOS 350D im Rucksack, zwinge ich mich hier und dort einen Halt einzulegen um ein paar Landschaftseindrücke, bei dem scheinbaren Frühlingswetter, einzufangen.

Nach Goethes Vorlage

„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.“ Der alte Goethe gab uns mit diesem Sprichwort quasi die Vorlage für unseren Wochenendausflug an den Belchen. Die kleine Reise in den Schwarzwald war als Geburtstagsüberraschung an unsere Schwester Iris geplant und führte uns, mit kurzem Zwischenhalt im Hirtenbrunnen, in's Belchenhotel "Jägerstübli" in Mulden. Nach einem entspannenden und appetitanregenden Besuch in der Belchentherme, verwöhnte uns das Küchenteam von Familie Dietsche mit einem köstlichen 5-Gänger. Zum Sonntagsmarsch auf den Blechengipfel, motivierte uns der kalte Wintermorgen mit viel Sonne, Schnee und tiefblauem Himmel. Der Aufstieg dauerte etwas mehr als eine Stunde und war auf dem fest gefrorenen Schnee relativ problemlos. Die kleine Anstrengung tat gut, lies die eisige Biese vergessen und belohnte uns mit einer Aussicht die mindestens das Prädikat "grandios" verdiente.

White Christmas

Die wohl am meisten gestellte Frage an alle Wetterfrösche, landauf und landab, war wohl auch dieses Jahr: "Werden wir weisse Weihnachten haben?" Aber ja! Wir hatten weisse Weihnachten, und dann noch wie! Zumindest war unsere familiäre Waldweihnacht in der Waldhütte von Oberhofen ein Wintermärchen, wie es besser nicht hätte inszeniert werden können. Auch wenn das Thermometer rekordverdächtige Minusrekorde zeigte, war es in der gut beheizten Waldhütte zu Oberhofen, mollig warm und das Raclette schmeckte im tiefen Winterwald natürlich noch um eine Nuance besser. "Petrus, wir bitten um gleiches Wetter für den 26. Dezember 2011!"

CHEETAH Enduro MountainSpirit - 1 Jahr und 5000km

Als ich mich im Frühjahr 2009 für eine Neuanschaffung eines Mountainbikes entschloss, war eines klar - Stabilität, Langlebigkeit und eine Rohloff-Nabenschaltung gehören zuoberst in die Wunschliste. Das Opium 7 der Firma Cycletech wäre zwar ein hübsches und sicherlich auch robustes Gefährt gewesen, doch der Einbau einer Nabenschaltung war hier leider nicht vorgesehen. Als mir im Frühsommer 2009, unser Bike-Assembler "Rainer", einen Artikel über ein Bike namens CHEETAH auf den Tisch legte und ich nach ein paar Wochen Internet-Studium, so ziemlich alles über diesen Hersteller und dessen Bikeschmiede gelesen hatte, war ich überzeugt MEIN BIKE gefunden zu haben! Nach einem Besuch bei der Firma Cheetah in Gingen (b. Stuttgart) habe ich also meine ersten Gepard, für knapp 3000.- € inklusive Rohloff-Speedhub, bestellt. Nach knapp 8 Wochen Fertigungszeit, stand dann eines Morgens mein MountainSpirit, solide in Karton eingepackt, vor meiner Haustür. XXL Begeisterung!
Und heute, genau 1 Jahr und 5000km danach? Noch immer XXL Begeisterung! Denn ausser einer kleinen Plastikrolle (die mir umgehend und unkompliziert von CHEETAH ersetzt wurde) zeigt das Bike bis dato keine Schwächen. Kein Klappern, kein Klemmen und die Rohloff-Speedhub schaltet sich präzise und zuverlässig wie am ersten Tag. Damit dies für die nächsten 12 Monate auch so bleibt, habe ich den empfohlenen Oelwechsel an der Nabenschaltung, just vor ein paar Tagen durchgeführt.

Turmfest

"Mir träffed üs, am Samschtig, 9. Okt, am Föifi uf de dütsche Siite vo de Holzbrugg in Säckingen". So stand es auf der Einladung, die uns allen rechtzeitig von Iris in den Briefkasten gelegt wurde. Nicht mehr, aber auch nicht weniger und doch genug, um heisse Spekulationen über mögliche Event-Aktivitäten für diesen Abend in Umlauf zu bringen. "Was soll man da bloss anziehen?" Selbst das starke Geschlecht hatte seine Mühe, sich bei so viel Ungewissheit für die richtige Garderobe zu entscheiden. Nun gut! Mutig wie wir alle sind, überschritten wir furchtlos und zielstrebig den grossen Grenzfluss, um uns mit Gleichgesinnten am genannten Ort zu treffen. Und siehe da? So spontan und unkompliziert wie unsere Gastgeberin, so ungezwungen und einladend war dann auch der Apéro inmitten der Rheinbrückstrasse. Nach einer kurzweiligen und kompetent kommentierten Kultur- und Geschichtsrundgang durch Bad Säckingen, erlebten wir alle einen wunderschönen Abend in einem der ältesten Bauwerke der Stad - dem Gallusturm. Ein herzliches Dankeschön meiner lieben Schwester für den grandiosen Abend!

Von Madonna di Campiglio nach Rheinsulz

Nachdem wir unsere Tour um die Brenta-Dolomiten beendet hatten und meine Bike-Kollegen sich auf die Tage am Gardasee vorbereiteten, war es für mich an der Zeit die Rückreise von Madonna di Campiglio nach Rheinsulz anzutreten. Dass ich die 434 Km und 6250 Hm allesamt mit Bike und Rucksack bewältigen würde, war zwar eine wage Idee, aber in Anbetracht der vorgängigen fünf muskelzerrenden Tage im Trentino, ein eher unwahrscheinliches Unterfangen. Doch der strahlend blaue Himmel über ganz Südtirol verpflichtete quasi, wenigstens den Anfang dazu zu machen. So startete ich am Samstagmorgen in die die erste Etappe via Val di Sole (dt. Sulztal), über den Passo del Tonale und Passo della Foppa (Mortirolo) nach Tirano. Am zweiten Tag führte die Route über den Bernina-Pass nach St.Moritz. In der längsten Etappe mit 165 Km, radelte ich via Julier-Pass, Chur, Walensee nach Rapperswil. Am letzten Tag freute ich mich bereits bei der Durchfahrt durch Zürich, auf ein kühles Quöllfrisch auf der Sennhütte. So ein Pech aber auch, Montag=Ruhetag!

Kosmetik-LS

Eitzinger Sport

Der Cheisacherturm

Grenzenlos

Weltumradlung - Die Igels erzählen Euch von ihrer Weltumradlung. Seit dem 1. April 2001 sind sie schon unterwegs, ein Ende der Reise oder eine Rueckkehr nach Deutschland ist nicht in Sicht... [weiter]

Bike to work

Total meiner Tour seit Sept 2006:
- 1793 Tage
- 60'962 Km
- 986'150 Hm
Villigen-Rheinsulz
Rheinsulz-Villigen

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