Raclette-Tour

Der Codenamen "Raclette-Tour" liess unschwer vermuten, dass unsere diesjährige SACCC-Tour in den Kanton Wallis führen wird. Ausgangspunkt unserer Reise war der Furkapass, von dem aus wir uns im Konvoi von 15 Biker, bequem talwärts dem Rohnetal näherten. Unser Tagesziel, das Hotel des Alpes in Fiesch wurde so am Samstagabend ohne wirkliche Anstrengung erreicht. Die Sonntagstour war im Sinne des Wortes aber keine solche, denn der Aufstieg auf Kühboden war eine erste Konditionsprobe. Eine einmalige Sicht auf den Aletschgletscher entschädigte jedoch für alle Strapazen. Der Montag führte uns via Ernen, Heiligkreuz auf langen mühsamen Tragpassagen in richtung des Saflischpass. Die Entlöhnung war ein toller Ritt auf schmalen Pfaden nach Brig. Von hier aus ging es per Eitzinger-Bus in unser Nachtquartier auf den Simplon. Via Bistinenpass (2380m) führte uns der Dienstag-Track zuerst ins Nanztal, dann hinauf auf den Gibidumpass (2201m) und "down hill" nach Visperterminen.

Salzburger Nokerln

Die Stadt Salzburg ist nicht nur Geburtsort von Wolfgang Amadeus Mozart, auch unser junggebliebener, doch möglicherweise etwas weniger musikalischer Vater, erblickte das Licht der Welt zum ersten Mal in dieser zierlichen Weltstadt. Auch wenn die damals schwierige Zeit nach dem Krieg, unseren "Dädä" schon im Teenageralter in die Schweiz holte, die innere Verbundenheit zu der Barockstadt am Nordrand der Alpen, hat er nie verloren. So war es für uns Geschwister eigentlich selbstverständlich, gemeinsam mit unserem Vater einer Reise in seine alte Heimat zu unternehmen. Auch wenn es nur für ein verlängertes Wochenende war, die Zeit in der bezaubernden Stadt an der Salzach haben wir intensive genossen. Dass just über die Tage auch noch das traditionelle Linzergassenfest stattfand, war eine willkommene Bereicherung unseres Kulturprogramms. Der kulinarische Programmteil erreichte seinen Höhepunkt definitiv beim Besuch unserer Tante Germana, die beharrlich auf ein Versucherl von Salzburger Norkerln drängte. "Gut woarns"! [Bilder]

Bienenschwarm

Der Schwarmtrieb dient dem natürlichen Bestreben der Honigbienen, ihre Staaten durch Teilung zu vermehren. Ausgelöst wird dieser Trieb durch das Stärkerwerden des Bienenvolks im Frühsommer (Mai-Juni) und dem damit verbundenen Vorhandensein vieler Ammenbienen, die Brut pflegen wollen, aber nicht mehr ausreichend Brut vorfinden. Dies ist z. B. bei einer zu eng werdenden Behausung der Fall. Die Bienen fangen dann an bis zu etwa einem Dutzend spezielle Zellen, sogenannte Weiselzellen zu errichten. In den folgenden Tagen werden diese Zellen auch bestiftet (die Königin legt jeweils ein Ei hinein). Die sich entwickelnden Larven werden ausschließlich mit einem speziellen von den Ammenbienen erzeugten Futtersaft, dem Gelée Royale ernährt, wachsen schnell heran um am 16. Tag nach der Eiablage als neue Königinnen zu schlüpfen. Am neunten Tag nach der Eiablage, oder bei schlechtem Wetter an einem darauf folgenden, verlassen urplötzlich, meist vormittags zwischen 11 und 12 Uhr Tausende von Bienen (10.000 und mehr) mit ihrer Königin in einer riesigen Wolke den Bienenstock. Sie sammeln sich später nahe dem Muttervolk an einer Stelle als Schwarmtraube, beispielsweise in Baumzweigen. Soviel zur Theorie aus Wikipedia und für einen erfahrenen Imker wie Gaudenz natürlich nichts Neues. Vom sicheren Boden aus, mit meiner Canon bewaffnet, erschien mir aber das Hantieren mit dem unhandlichen Schwarmfangkasten auf 5 Meter Höhe, als zirkusreife Nummer. [Bilder]

Wenn der Vater mit dem Sohne

Wenn der Vater mit dem Sohne gemeinsam einen runden Geburtstag feiert und die Summe der Jahre 130 ergibt, handelt es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um etwas ältere Knaben. Wenn der Altersdurchschnitt der Gäste dennoch unter 40 liegt, hat mindestens einer der beiden in der Vergangenheit für guten Nachwuchs gesorgt. Na ja, lassen wir dieses Thema... Wie dem auch sei, wir hätten uns kein schöneres Fest vorstellen können und möchten uns an dieser Stelle nochmals herzlichst bei allen Gästen für ihr Kommen und ihre mitgebrachten Geschenke bedanken. Ein ausgesprochenes Merci auch allen fleissigen Küchenhilfen, Animateuren, Schaustellern, Serviererinnen, Fotografen, Choreographen, Videotechniker, Innendekorateurinnen, usw. [Bilder]

Keramikmarkt Öschgen

Auch dieses Jahr präsentierten freischaffende Keramikerinnen und Keramiker der Keramikschule von Mathies Schwarze ihre schönsten und wertvollsten Exponate im Dorfzentrum von Öschgen. Die attraktiv angelegte Ausstellung im Dorfzentrum vermittelte einen guten Eindruck, welch fantastische Kunstwerke aus Ton, durch vielfältige Gestaltungstechniken wie Malen, Ritzen, Schneiden, Glasieren, und modellieren, enstehen können. [Bilder]

Neue Strassennamen für Grossgemeinde Laufenburg-Sulz

Dass die Fusion von Laufenburg und Sulz ebenfalls eine vollumfängliche Neuorganisation des Strasseninventars zur Folge hat, wurde bis dato verschwiegen. Wie uns die zuständige Stelle kurz vor Redaktionsschluss mitteilte, sei dies aber aus logistischen Gründen unumgänglich. Die aus der Fusion entstehenden Namenskonflikte seien weder dem Post-Zustellpersonal, noch dem lokalen Gewerbe und schon gar nicht dem Tourismus zuzumuten. Um die zukünftige Grossgemeinde uniform präsentieren zu können, soll die Umbenennung und Beschriftung schon wenige Wochen nach der Fusion initiiert werden. Um das Projekt bekannt zu machen, wurde in Rheinsulz bereits eine erste Namensänderung durchgeführt und ein Teilabschnitt der "Langacherstrasse" in "Franz Kapeller-Strasse" umbenannt. Laut Projektleiter "Ing. N. Asowas" sei dies eine Geste der Dankbarkeit an den 80-jährigen Jubilar, der sich mit viel Ausdauer für eine Verbreiterung der genannten Strasse bemühte. Ob die Umbenennung in der breiten Öffentlichkeit ihre Zustimmung finden wird, ist noch unklar. Die anwesende Lokal-Prominenz in Rheinsulz, schien die "Taufe" aber sichtlich zu geniessen. [Bilder]

Häxefüür 2009

Pünktlich um 20:00 Uhr dröhnten die Böllerschüsse durch die abgedunkelten Gassen der beiden Laufenburg. Dies war das Startsignal für die 40 Gruppen von Hexen, Teufel und Dämonen sich langsam, aber eindrücklich, vom Rathausplatz (D) hinab der Altstadt, über die Rheinbrücke, in Richtung Laufenplatz (CH) zu bewegen. Die grosse Zahl der Schaulustigen entlang des Umzugs, genossen die fantasievollen Maskeraden und die rhythmische Musik der Guggen. Wohl manch einen schauderte es aber kalt den Rücken hinunter, beim Anblick der grauseligen Masken. Wurden diese nach der Parade aber einmal abgelegt, kamen fröhliche und freundliche Gesichter zum Vorschein. [Bilder]

Mission SESAME

SESAME ist der Name einer Synchrotron Lichtquelle, ähnlich dem SLS am PSI, und steht am Stadtrand von Amman in Jordanien. Auch wenn das noble Gebäude bereits einen fertigen Eindruck macht, an der eigentlichen Anlage beginnt erst der Aufbau. Mit meinem Besuch am SESAME, sollten die von uns gemachten Erfahrungen im Computer- und Netzwerkumfeld, an die Leute dort weitergegeben werden. Ahed und Salman, beide für die IT Infrastruktur am SESAME verantwortlich, waren Vorort meine technischen Mitarbeiter. Wir haben in den zehn Tagen ein intensives Arbeitspensum absolviert und sogar den Ausflug nach Petra absagen müssen. Trotzdem, die Zeit in Amman war wunderschön und sehr eindrücklich. Die ausgesprochene Gastfreundschaft, insbesondere von Ahed und Salman, hat mich gerührt. [Bilder]

Kosmetik-LS

Eitzinger Sport

Der Cheisacherturm

Grenzenlos

Weltumradlung - Die Igels erzählen Euch von ihrer Weltumradlung. Seit dem 1. April 2001 sind sie schon unterwegs, ein Ende der Reise oder eine Rueckkehr nach Deutschland ist nicht in Sicht... [weiter]

Bike to work

Total meiner Tour seit Sept 2006:
- 1793 Tage
- 60'962 Km
- 986'150 Hm
Villigen-Rheinsulz
Rheinsulz-Villigen

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