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Schweizer Alpen


Alpe di Naccio

Glücklicherweise konnten wir den Knaus Boxstar einige Stunden vor dem vorgesehenen Übergabetermin beim Caravancenter-Hochrhein in Laufenburg (D) übernehmen. Der Entscheid, noch am selben Tag los zu ziehen, war somit keine Frage mehr. Nach 2 Stunden war unser fahrbares Zuhause dann auch mit allem Nötigen gepackt und pünktlich um 15 Uhr, fuhren wir an diesem Samstagnachmittag, bereits in Richtung Süden. Die erste Etappe führte uns und via Luzern, Brünigpass nach Innertkirch, dann entlang der spektakulären Grimselpass-Route bis nach Ulrichen. Der kleine Campingplatz ist hübsch gelegen, günstig und ein idealere Ausgangsort für unsere Folgetour über den Nufenenpass hinunter in die Sonnenstube, Tessin. Allerdings musste unser Camper in der ersten Nacht zuerst noch unter Beweis stellen, dass er auch wasserdicht war. Doch rechtzeitig zum Morgenessen, öffnete sich der bedeckte Himmel und bescherte uns, in einer perfekter Wolken-Sonnensymbiose, eindrucksvolle Landschaftsbilder auf dem 2480m ü.M. gelegenen und noch leicht verschneiten Nufenenpass.

Cervinio

Eine besssere Woche hätten wir uns für unseren fünftägigen Aufenthalt in Zermatt kaum aussuchen können. Petrus hat sein Bestes gegeben und der frische und im Überfluss vorhandene Neuschnee bot Ski- und Snowboard Bedingungen, wie sie bessere nicht hätten sein können. Dass es in dieser Zeit nur wenig Leute hat und Wartezeiten an den Stationen und in den Restaurants nicht existieren, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Unser Zimmer im "Hotel Alfa" war zwar klein, spartanisch und etwas in die Jahre gekommen, bot aber allmorgendlich einen tollen Blick an das spektakulär, durch die Morgensonne angeleuchtete, Matterhorn. Die fehlenden Hotel-Sterne holten wir uns am Frühstücksbuffet und im Spa-Bereich unseres Nachbarhotels Metropol. Die zentrale Lage unserer Unterkunft trennte uns nur wenige Gehminuten von der Gornergrat und Sunegga Bahn. Das Highlight der Woche war sicherlich die Matterhorn Skisafari: An einem einzigen Tag werden zwischen 10.000 und 12.500 Höhenmeter überwunden, ohne auch nur ein Mal die gleichen Bahnen oder Pisten benutzen zu müssen. Los geht es am Morgen am Rothorn paradise. Über den Riffelberg, den Theodulgletscher, Trockener Steg, das Klein Matterhorn und Breuil-Cervinia, Testa Grigia und die Staffelalp geht es bis zum Abend nach Zermatt.

SACCC-Geburtstagsfeier im Engadin

Als wir vor über zwei Jahrzehnt unsere erste Biketour von Rheinsulz, über die Hügelzüge des Juras, auf den Chasseral bezwangen, hätte wohl niemand geglaubt, dass wir auch nach 20 Jahren unsere MTBs immer noch über Stock und Stein jagen würden. Wir sind zwar ein paar Jahre älter geworden, aber das regelmässige Training, die ungebrochene Begeisterung und die moderne Bike-Technik, scheinen den Altersfaktor gut zu kompensieren. Nachdem wir die ersten 10 Jahre ausschliesslich 4-tägige Touren im Frühjahr organisierten, dabei aber höher gelegene Alpengebiete und längere Transfers meiden mussten, entschieden wir diesen Turnus so zu ändern, dass wir von nun an jedes zweite Jahr eine wöchige Tour im Spätsommer durchführen. Auch wenn an die 4-tägigen Touren unvergessliche Erinnerungen bleiben, sind es doch die ausgedehnten Touren, die den absoluten Hochgenuss bringen. Nachdem wir nun doch schon einige Alpentransits in den Oberschenkel haben, gönnten wir uns zum diesjährigen Jubiläum eine stationäre Bikewoche im Engadin. Das Hotel Waldhaus am See war dafür nicht nur geografisch eine perfekte Adresse. Das allzeit freundliche Personal und die ausgezeichnete Küche erfüllten all unsere Wünsche. Das perfekte Wetter war aber letztendlich das Tüpfelchen auf dem "i", damit unsere Touren immer mit einer grandiosen Bergkulisse umrahmt wurden. Ob Val Poschiavo", Suvrettapass, Fuorcla Surlej, Val Roseg, oder Corviglia Flowtrails, es war einfach wieder eine geile Bikewoche! Danke allen, die dazu beigetragen haben!

Embrüff und embrii

Hinauf und hinunter, oder wie die Walliser zu sagen pflegen, embrüff und embrii, ging unsere mehrstündige Wanderung vom Gornergrat zum Bergaus Flue (2618m). Das Embrii im ersten Teil der Etappe, war dann auch so Nachhaltig, dass für einige Wandervögel in den Folgetagen, jede Treppe zur muskulösen Herausforderung wurde. Doch zuvor genossen wir im vollbesetzten Bergaus die herzliche und freundliche Bedienung, das hervorragende Essen und einen guten Tropfen "Pinot-Noir". Die Stimmung in der engen Berghausstube war grossartig machte süchtig, so dass der Abend nur allzu schnelle vorbei war und sich auch die Nimmermüden, aus Rücksicht auf die Seilmannschaften, der Bettruhe zukehren mussten.
Am Morgen begrüsste uns die wärmende Walliser Sonne und endlich erblickten wir am südwestlichen Horizont den Berg der Berge - das Matterhorn. Nachdem wir uns satt gesehen und nach einem kräftigen Frühstück auch satt gegessen hatten, führte unsere Tour wieder embrii Richtung Zermatt. Nach ca 2 Stunden erreichten wir Findeln und ein weiteres Highlight auf unserer Reise, das Chez Vrony. Ich weiss nicht mehr, war es die kreativ und liebevoll dekorierte Terrasse, die atemberaubende Aussicht auf's Höru, oder die die herzlich lachende Bedienung, die uns an diesem Ort festhielt. Eigentlich auch egal, schön war's! Nach einem kurzen Abstieg, etwas Zermatt-Sightseeing und einer kurzweiligen Heimreise, endetet ein unvergessliches Wochenende, dass mir 18 liebe Kolleginnen und Kollegen zu meinem 50. Geburtstag schenkten. Allen nochmals ein herzliches Dankeschön und ein riesengrosses Kompliment an Werni, der alles perfekt und preisoptimiert organisiert und geführt hat!

Capanna "lo Stallone"

Kaum zu glauben, aber wir schafften es tatsächlich, die Reise ins Tessin, für unseren Geburtstagsgast Judith, über Wochen geheim zu halten. Erst als wir im Hauptbahnhof den ICN mit Ziel Milano bestiegen, lüftete sich das Geheimnis um das Ziel unserer 3-tägigen Reise.
Auch wenn Petrus in den vergangenen Wochen ziemliche Wetterkapriolen präsentierte, für unser Ticino-Wochenende zeigte er sich von seiner besten Seite. Die Anreise war aufgrund des Felssturzes bei Gurtnellen zwar etwas umständlich, aber dank guter Organisation seitens SBB und üppiger Verpflegung aus dem Rucksack seitens aller Mitreisenden, war auch dies "no problem"!
So erreichten wir kurz nach Mittag bereits Locarno, wo wir uns in der warmen Sonne, unter Palmen und den Füssen im erfrischenden Lago, einem ausgiebigen "dolce far niente" widmeten.
Gegen Abend ging es dann weiter über Madonna del Sasso und Orsalina, per Luftseilbahn, auf die Gardada, von wo wir nach einer kurzen Wanderung, unser Ziel. die Alp Gardada erreichten. Die Capanna Lo Stallone ist eine Wohlfühl-Oase auf knapp 1500 müM, mit herrlichem Blick auf den Lago, das Maggiadelta und den gegenüberliegenden Mt. Tamaro.
Bei einem erfrischenden Glas "Merlot Blanc" und einem originellen "Tessiner Plättle" genossen wir die letzten Sonnenstrahlen und beruhigenden Gebimmel der Kyloe-Herde. Nach einem langen und ausgefüllten Tag, einem köstlichen Abendbuffet und ein paar Karaffen Hauswein, war uns die Stallruhe gegönnt.
Gut ausgeruht, lachte auch am Samstagmorgen die Sonne wieder und nach einem reichhaltigen und gesunden Frühstück, ging es heute zu Fuss auf die Cimetta (1670m) und für den "harten Kern" noch weiter auf die "Cima della Tross" (1869m).

Raclette-Tour

Der Codenamen "Raclette-Tour" liess unschwer vermuten, dass unsere diesjährige SACCC-Tour in den Kanton Wallis führen wird. Ausgangspunkt unserer Reise war der Furkapass, von dem aus wir uns im Konvoi von 15 Biker, bequem talwärts dem Rohnetal näherten. Unser Tagesziel, das Hotel des Alpes in Fiesch wurde so am Samstagabend ohne wirkliche Anstrengung erreicht. Die Sonntagstour war im Sinne des Wortes aber keine solche, denn der Aufstieg auf Kühboden war eine erste Konditionsprobe. Eine einmalige Sicht auf den Aletschgletscher entschädigte jedoch für alle Strapazen. Der Montag führte uns via Ernen, Heiligkreuz auf langen mühsamen Tragpassagen in richtung des Saflischpass. Die Entlöhnung war ein toller Ritt auf schmalen Pfaden nach Brig. Von hier aus ging es per Eitzinger-Bus in unser Nachtquartier auf den Simplon. Via Bistinenpass (2380m) führte uns der Dienstag-Track zuerst ins Nanztal, dann hinauf auf den Gibidumpass (2201m) und "down hill" nach Visperterminen.

Geheimnisvoller Pilatus

Seit Urzeiten umhüllen geheimnisvolle Sagen und Mythen den schroffen Felsen hoch über Luzern. Im Mittelalter glaubten die Menschen, ein heilbringender Drache und Geister hausten in den kahlen Klüften. Im ehemaligen Pilatus-See, so erzählte man sich, habe dereinst die rastlose Seele des römischen Feldherren Pontius Pilatus die letzte Ruhe gefunden. Deshalb war es lange verbote, den Pilatus zu besteigen. Denn: Wehe dem, der den Pilatus störte. Nun, wir wagten es trotzdem und reisten frühmorgens, gut beladen und noch müde, per Zug von Stein-Säckingen richtung Luzern. Nach einer kurzen Lagebeurteilung aus sicherer Distanz, entschieden wir uns für einen Angriff über den Vierwaldstättersee via Apnachstad. Der wolkenlose Himmel und die sengende Sonne trocknete aber unsere Kehlen an Bord des Dampfers. Ein Scheitern der Mission stand unmittelbar bevor und die Tragik hätte ihren Lauf genommen, wäre uns nicht spontan ein kühler Meggen Cuvée Blanche serviert worden. Nach einer kurzen Abkühlung im angenehm warmen See, erschlichen wir den Berg über die 120 Jahre alte und steilste Zahnradbahn der Welt. Die 4 Km lange Fahrt ist ein Erlebnis für sich und treibt selbst Europapark geprüften Passagieren, nass-kalten Schweiss auf die Stirn. Auf dem 2132 M ü.M. gelegenen Gipfel empfing uns jedoch kein Drache, dafür aber ein umwerfendes Panorama auf eine einmalige Seen- und Berglandschaft. Auch nach dem spektakulären Sonnenuntergang erschienen keine Geister, dafür aber eine grandiose Sicht auf Luzern by Night und das nota bene, bei einem köstlichen Abendessen im Hotel Bellevue. [Bilder]

Erlebnis Gigathlon 2007

Drei Tage lang pedalten, schwammen, skateten und liefen sie was die Muskeln hergaben. Das PSI Team „die Wissenschaffer“ hat 11000 Höhenmeter und 612 Kilometer überwunden bevor es unter tosendem Applaus in Bern ins Ziel einlief. Bericht aus dem PSI-Spectrum (PDF) von Marlen Bugmann. Unseren Sponsoren danken wir mit diesem Sponsor-Foto (PDF) [Bilder]

Kosmetik-LS

Eitzinger Sport

Der Cheisacherturm

Grenzenlos

Weltumradlung - Die Igels erzählen Euch von ihrer Weltumradlung. Seit dem 1. April 2001 sind sie schon unterwegs, ein Ende der Reise oder eine Rueckkehr nach Deutschland ist nicht in Sicht... [weiter]

Bike to work

Total meiner Tour seit Sept 2006:
- 1793 Tage
- 60'962 Km
- 986'150 Hm
Villigen-Rheinsulz
Rheinsulz-Villigen

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