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Alkoven und Downhils

Das Platzangebot in unserem gemieteten 3.5 Tönner war so grosszügige, dass wir den halben Haushalt darin verstauen konnten. Möglich, dass das eine und andere Mitbringsel zu viel des Guten war, dafür hat es uns in den 10 Tagen, in welchen wir den Brenner überquerten und uns via Brixen und Bozen zum Gardasee vorkämpften, aber an gar nichts gefehlt. Ausser - in der zweiten Wochenhälfte war Petrus etwas unkooperativ, so dass wir auf die geplanten Biketrails, im wohl bekanntesten Bike-Eldorado des Südtirols, gänzlich verzichten mussten. Das schöne Wetter und die gemütlichen Campingplätze in Brixen und Bozen zuvor, waren aber gute Ausgangspunkte für ein paar erlebnisreiche und eindrückliche Mountain-Bike-Touren.

Alpe di Naccio

Glücklicherweise konnten wir den Knaus Boxstar einige Stunden vor dem vorgesehenen Übergabetermin beim Caravancenter-Hochrhein in Laufenburg (D) übernehmen. Der Entscheid, noch am selben Tag los zu ziehen, war somit keine Frage mehr. Nach 2 Stunden war unser fahrbares Zuhause dann auch mit allem Nötigen gepackt und pünktlich um 15 Uhr, fuhren wir an diesem Samstagnachmittag, bereits in Richtung Süden. Die erste Etappe führte uns und via Luzern, Brünigpass nach Innertkirch, dann entlang der spektakulären Grimselpass-Route bis nach Ulrichen. Der kleine Campingplatz ist hübsch gelegen, günstig und ein idealere Ausgangsort für unsere Folgetour über den Nufenenpass hinunter in die Sonnenstube, Tessin. Allerdings musste unser Camper in der ersten Nacht zuerst noch unter Beweis stellen, dass er auch wasserdicht war. Doch rechtzeitig zum Morgenessen, öffnete sich der bedeckte Himmel und bescherte uns, in einer perfekter Wolken-Sonnensymbiose, eindrucksvolle Landschaftsbilder auf dem 2480m ü.M. gelegenen und noch leicht verschneiten Nufenenpass.

Kein Oldtimer

Ganz sicher keine Oldtimer ist derjenige, der uns am 9. Juni zu seinem Geburtstagsfest eingeladen hat. Noch immer fit wie ein Turnschuh und für jede Bike- oder Radtour, auch wenn diese von Sulz bis an die Côte d'Azur führt, zu haben. Ehrgeizig, ausdauernd aber gerne auch gesellig, so lieben wir ihn - unseren Richi! Der neue Anbau an der alten Hauptstrasse 19 war zwar noch nicht vollends fertig, genügte für eine unvergessliche Geburtstagsfeier bei bestem Sommerwetter, aber allemal. Weiter so Richi!

SACCC-Geburtstagsfeier im Engadin

Als wir vor über zwei Jahrzehnt unsere erste Biketour von Rheinsulz, über die Hügelzüge des Juras, auf den Chasseral bezwangen, hätte wohl niemand geglaubt, dass wir auch nach 20 Jahren unsere MTBs immer noch über Stock und Stein jagen würden. Wir sind zwar ein paar Jahre älter geworden, aber das regelmässige Training, die ungebrochene Begeisterung und die moderne Bike-Technik, scheinen den Altersfaktor gut zu kompensieren. Nachdem wir die ersten 10 Jahre ausschliesslich 4-tägige Touren im Frühjahr organisierten, dabei aber höher gelegene Alpengebiete und längere Transfers meiden mussten, entschieden wir diesen Turnus so zu ändern, dass wir von nun an jedes zweite Jahr eine wöchige Tour im Spätsommer durchführen. Auch wenn an die 4-tägigen Touren unvergessliche Erinnerungen bleiben, sind es doch die ausgedehnten Touren, die den absoluten Hochgenuss bringen. Nachdem wir nun doch schon einige Alpentransits in den Oberschenkel haben, gönnten wir uns zum diesjährigen Jubiläum eine stationäre Bikewoche im Engadin. Das Hotel Waldhaus am See war dafür nicht nur geografisch eine perfekte Adresse. Das allzeit freundliche Personal und die ausgezeichnete Küche erfüllten all unsere Wünsche. Das perfekte Wetter war aber letztendlich das Tüpfelchen auf dem "i", damit unsere Touren immer mit einer grandiosen Bergkulisse umrahmt wurden. Ob Val Poschiavo", Suvrettapass, Fuorcla Surlej, Val Roseg, oder Corviglia Flowtrails, es war einfach wieder eine geile Bikewoche! Danke allen, die dazu beigetragen haben!

Biketour auf den Belchen (D)

Auch wenn das schöne und milde Herbstwetters noch immer grosse Ausdauer zeigte, verzog sich bei uns der Nebel häufig sehr spät, oder oft eben gar nicht. Ganz anders die Situation in höheren Lagen, wo bereits seit Wochen die Sonne an einem wolkenlosen Himmel strahlt. Um auch etwas in den Genuss des dort herrschenden Verwöhnwetters zu kommen, starteten wir am Samstag zu einer Schwarzwaldtour an den Belchen. Die Tour führte uns über Rickenbach, nach Herrischried, Au (Todtmoos), Hochkopf, Gschwend und hinauf nach Multen (Talstation Belchen). Nach muskelzerrenden 1950 Höhenmeter, erreichten wir das Hotel "Belchen-Multen" erst bei Dunkelheit und ziemlich erschöpft. Umso mehr schmeckte natürlich das kühle Pils und das verdiente Riesen Cordon bleu.
Am Sonntagmorgen gönnten wir unseren Beinen erst einmal ein wohltuendes Bad, bevor wir, nach einem ausgiebigen Frühstück, die nächste Etappe auf die Belchenpitze in Angriff nahmen. Die angenehme Steigung und das prachtvolle Wetter motivierten und nach 45 Minuten war es bereits geschafft. Belohnt wurden wir mit einer Rundumsicht die seines Gleichen sucht. Prädikat: grandios! Die Rückreise zurück in die Nebelsuppe, führte uns durchs Wiesental, über Zell, Schopfheim, Wehr, nach Bad Säckingen und Rheinsulz.

SACCC Jura-Tour 2011

Samstag, 13. Aug 2011 - Einmal mehr fiel an der alten Hauptstrasse in Rheinsulz, Punkt 8 Uhr, der Startschuss zu unserer alljährlichen SACCC-Biketour . Auch wenn nicht alle sich am Start versammelten Biker die Tour bis nach Genf zu Ende fahren würden, das erste Zwischenziel, der Cheisacherturm, welcher übrigens bei einigen Bike-Kollegen langsam zur "Feng-Shui Oase" mutiert, war schlicht ein Muss. Denn unsere interne Einweihung der obersten Treppenstufe, sollte doch kein SACCC-Biker verpassen dürfen. Doch für eine ausgedehnte Feier war es noch etwas früh und so pedalten wir weiter, über den Linnerberg, Staffelegg, Salhöhe, Hauenstein, Belchenflueh nach Holderbank. Der Abend im Gasthof zum Kreuz war aus kulinarischer und geselliger Sicht sicherlich ein "Highlight" dass keiner von uns so schnell vergessen wird.

CHEETAH Enduro MountainSpirit - 1 Jahr und 5000km

Als ich mich im Frühjahr 2009 für eine Neuanschaffung eines Mountainbikes entschloss, war eines klar - Stabilität, Langlebigkeit und eine Rohloff-Nabenschaltung gehören zuoberst in die Wunschliste. Das Opium 7 der Firma Cycletech wäre zwar ein hübsches und sicherlich auch robustes Gefährt gewesen, doch der Einbau einer Nabenschaltung war hier leider nicht vorgesehen. Als mir im Frühsommer 2009, unser Bike-Assembler "Rainer", einen Artikel über ein Bike namens CHEETAH auf den Tisch legte und ich nach ein paar Wochen Internet-Studium, so ziemlich alles über diesen Hersteller und dessen Bikeschmiede gelesen hatte, war ich überzeugt MEIN BIKE gefunden zu haben! Nach einem Besuch bei der Firma Cheetah in Gingen (b. Stuttgart) habe ich also meine ersten Gepard, für knapp 3000.- € inklusive Rohloff-Speedhub, bestellt. Nach knapp 8 Wochen Fertigungszeit, stand dann eines Morgens mein MountainSpirit, solide in Karton eingepackt, vor meiner Haustür. XXL Begeisterung!
Und heute, genau 1 Jahr und 5000km danach? Noch immer XXL Begeisterung! Denn ausser einer kleinen Plastikrolle (die mir umgehend und unkompliziert von CHEETAH ersetzt wurde) zeigt das Bike bis dato keine Schwächen. Kein Klappern, kein Klemmen und die Rohloff-Speedhub schaltet sich präzise und zuverlässig wie am ersten Tag. Damit dies für die nächsten 12 Monate auch so bleibt, habe ich den empfohlenen Oelwechsel an der Nabenschaltung, just vor ein paar Tagen durchgeführt.

Von Madonna di Campiglio nach Rheinsulz

Nachdem wir unsere Tour um die Brenta-Dolomiten beendet hatten und meine Bike-Kollegen sich auf die Tage am Gardasee vorbereiteten, war es für mich an der Zeit die Rückreise von Madonna di Campiglio nach Rheinsulz anzutreten. Dass ich die 434 Km und 6250 Hm allesamt mit Bike und Rucksack bewältigen würde, war zwar eine wage Idee, aber in Anbetracht der vorgängigen fünf muskelzerrenden Tage im Trentino, ein eher unwahrscheinliches Unterfangen. Doch der strahlend blaue Himmel über ganz Südtirol verpflichtete quasi, wenigstens den Anfang dazu zu machen. So startete ich am Samstagmorgen in die die erste Etappe via Val di Sole (dt. Sulztal), über den Passo del Tonale und Passo della Foppa (Mortirolo) nach Tirano. Am zweiten Tag führte die Route über den Bernina-Pass nach St.Moritz. In der längsten Etappe mit 165 Km, radelte ich via Julier-Pass, Chur, Walensee nach Rapperswil. Am letzten Tag freute ich mich bereits bei der Durchfahrt durch Zürich, auf ein kühles Quöllfrisch auf der Sennhütte. So ein Pech aber auch, Montag=Ruhetag!

Kosmetik-LS

Eitzinger Sport

Der Cheisacherturm

Grenzenlos

Weltumradlung - Die Igels erzählen Euch von ihrer Weltumradlung. Seit dem 1. April 2001 sind sie schon unterwegs, ein Ende der Reise oder eine Rueckkehr nach Deutschland ist nicht in Sicht... [weiter]

Bike to work

Total meiner Tour seit Sept 2006:
- 1793 Tage
- 60'962 Km
- 986'150 Hm
Villigen-Rheinsulz
Rheinsulz-Villigen

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